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Tinguely ist zurück und rechnet mit dem Zürcher Clubbing-Drögi-Lifestyle ab

"Rupfe, nöd schnupfe / Schlucke, nöd drucke / Spicke, nöd zicke / Bis eine brüelt"

Noisey Staff

Das Warten hat ein Ende. Nach einer Pause von sage und schreibe acht Jahren ist Tinguely dä Chnächt, der schon seit Menschengedenken zum Mobiliar von Zürich gehört, mit einem neuen Album zurück. OK, vorerst nur mit einem Song, aber das dazugehörige Album wird am 26. Januar veröffentlicht. Nach dem ersten Album Bar 2010 , geht es für Tinguely jetzt ins "Backstage und WC". In der neuen Single präsentiert er mit gewohntem Wortwitz seine Sicht auf die Zürcher Clubszene – das dazugehörige Album heisst dann wohl Afterhour. Nein, Spass, das neuste Album vom Zürcher Musiker trägt den Namen Calvados – nach seiner Stammkneipe im Kreis 3 getauft, oder doch nach dem Apfelschnaps?

In "Backstage und WC" rechnet Tinguely mit der Zürcher Clubszene und den damit beinhalteten Szenis ab. Der Clip fängt in einem Wohnzimmer mit einem Smiley-Balloon an, obwohl das aufgeblasene Plastik lächelt, wirkt die Stimmung eher düster, wie nach einer durchfeierten Nacht. Der Text behandelt den Drogenexzess, der oft in Zürcher Nächten stattfindet: Egal, wo oder was – Hauptsache es knallt. Tinguely beschreibt den Untergrund von Zürich, also sprichwörtlich die unzähligen Clubs, die sich im Keller befinden. Neben vielen Metaphern, Wortspielen und Flachwitzen übers Konsumieren, wird auch recht direkt über die illegalen Substanzen aus dem Nachtleben gesprochen. Mit verschiedene Ausschnitten aus Telefonaten werden Meinungen zu den Szenis preisgegeben und diese sind nicht immer rosig. Und der Refrain sagt genau, um was es beim Feiern für diese Szenis geht: "Rupfe, nöd schnupfe / Schlucke, nöd drucke / Spicke, nöd zicke / Bis eine brüelt". Schlussendlich ist der Track ein guter Start ins Wochenende – aber behalte dabei den Refrain im Hinterkopf.



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