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Captain Ashi—Unterwegs im räudigen Band-Kosmos

Der Noisey Guide to Drogen auf Tour

Es gibt keine bessere Gelegenheit, mit Drogen rumzuprobieren als auf Tour.

Hannes Naumann

Drogen sind der vielleicht größte Mythos der Rockgeschichte. Viele Musiker wurden zu Legenden, weil sie ihre Band, ihre Karriere oder sich selbst mit Drogen zerstörten. Die glanzlose Wahrheit: So zermürbend der Heroin-Tod des Lieblingssängers für die Fans auch ist, so gewöhnlich und alltäglich sind Drogen im Leben vieler Bands. Da ich diesen Aspekt des Rock'n'Roll Business endlich auch mal näher in meiner Kolumne beleuchten wollte, blieben mir als drogentechnisch relativ Unbeflecktem nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich knalle mir innerhalb von vier Wochen sämtliche Lines, Pillen und Pfeifen rein, die ich zwischen die Finger kriege oder ich suche mir für dieses Thema einen Ghostwriter. Ich habe mich für Variante #2 entschieden. (Alles gut, Mutti, dein Sohn und seine Band-Buddies bleiben ein Konglomerat aus stabilen Trinkern und Kettenrauchern!) Der Schreiber an meiner Seite möchte zwar ein paar Kröten von mir und anonym bleiben, kennt sich aber als langjähriger Tourbegleiter zahlreicher Bands bestens in der Materie aus, weshalb ich nicht ablehnen konnte.

Lasst euch also von meinem anonymen Co-Schreiber einlullen und durch die beliebtesten Tour-Drogen der Moderne führen. Ich lasse euch jetzt alleine—die Bühne gehört dir, mein Freund!

Marihuana

Marihuana ist das Becks Bier unter den Drogen. Sobald du nur halbwegs rumkommst, kriegst du es überall hinterhergeworfen. Natürlich gibt es den Skunk nicht, weil du auf deinen Rider irgendwas von „grünen Socken“ oder „was zu chillen“ schreibst—kein Veranstalter würde dir diesen Wunsch erfüllen, schließlich hat er schon genug Geld für deine ganzen anderen Super-Wünsche ausgegeben. Du findest einfach überall Gras, weil Kiffer nette, ausgeglichene und hilfsbereite Menschen sind. Kaum erblickt ein Kiffer mit leeren Taschen einen anderen Kiffer, gesellt er sich zu diesem. Man tauscht ein paar Nettigkeiten aus. Dann fragt Kiffer 1 Kiffer 2 direkt und höflich: „Sorry, hast du vielleicht noch was abzugeben?“ In 99 % der Fälle wird Kiffer 1 seinem Gegenüber ohne zu zögern etwas Kleines, Grünes in die Hand drücken oder in die Folie einer Zigaretten- oder Tempopackung streuen. „Hier man, ist nicht viel aber hilft erst mal.“ Keine Frage, dass du dann am nächsten Tag selber ein bisschen was abgibst, wenn dich jemand anhaut. Ihr seid schließlich eine Schicksalsgemeinschaft. Kiffen ist in Musikerkreisen so akzeptiert wie Fußball gucken oder Bücher lesen.

Es gibt bei dieser weitreichenden Akzeptanz nur ein Problem: Während sich jemand, der Teile nimmt oder Pepp dabei hat, meistens im Klaren drüber ist, dass diese Sachen bei Polizei und Flughafen-Security nicht gut ankommen, vergisst der Kiffer auf Tour—glücklich darüber, endlich seinem Hobby in der sicheren Tour-Konzert-Blase nachgehen zu können—sehr schnell, dass er für den Besitz seiner harmlosen Kräuter in manchen Bundesländern für die Behörden auf der gleichen Stufe steht wie ein Organhändler. Jede Band kann irgendwelche Geschichten über die Raststätte Frankenwald in Bayern erzählen, über Grenzkontrollen aus der Schweiz oder wie sie in München von der Polizei mit ihrem stinkigen Bandbus angehalten und zwei Stunden lang „auseinandergenommen“ wurden. Wenn man smart genug ist, filmt man das Ganze („You are the Gestapo!!“) oder knipst zumindest schnell ein Foto für Instagram (#niemandmussbullesein). Wenn man nicht per Haftbefehl gesucht oder auf Bewährung ist, gehen solche Sachen ja zum Glück meistens glimpflich aus. Auf jeden Fall geben solche Sachen immer Stoff (höhö) für gute Geschichten ab.

Es gibt noch eine wichtige Sache im Zusammenhang mit Kiffen und Tourleben: Jede langweilige Backstage-Warterei oder Pennplatz-Situation wird kurzweilig, wenn man beginnt, möglichst ausgefeilte und effektive Eimer, Pfeifen, Erdlöcher oder Bongs zu bauen. Es geht dabei weniger um den schlussendlichen Drogenkonsum, als um die soziale und kreative Komponente. Bastelspaß für die ganze Crew!

Kokain

„Früher war der mal cool, jetzt ist der nur noch auf Koks“ oder „Der sollte mal weniger koksen“ sind zwei Sätze, die man im Zusammenhang mit Musikern recht oft hört. Der Rapper, mit dem du gerade noch (vor drei Jahren) zwei Liter Smirnoff Bull in einem zugigen Backstage-Zelt auf einem Campusfestival in der Pfalz gekillt hast, vergisst plötzlich, dich in der VIP Area des Southside Festivals zu grüßen. Da ist schnell klar: Er ist ein abgehobenes Arschloch geworden, der Erfolg ist ihm zu Kopf gestiegen und selbstverständlich kokst er viel zu viel! Was sonst!? Es gibt wohl keine Droge, die so sehr für Zuschreibungen und Projektionen dient, wie das edle, blutgetränkte Stöffsche. Deswegen sollen an dieser Stelle darüber gar nicht so viele Worte verloren werden. Egal, was für ein Bild du im Kopf hast, wenn du an die Gleichung „Band + Kokain“ denkst, es ist komplett wahr! Pflege dies wie deine anderen Vorurteile.

Ketamin

Auf einmal war es da: das Ketamin! Die perfekte Droge für die hedonistische Leistungsgesellschaft. Unser SOMA! Du kannst den krassesten, spannendsten und verstörendsten Trip der Welt haben, trotzdem ist es schnell wieder vorbei. Du kannst dich richtig wegballern, viermal hintereinander! Du wirst trotzdem wunderbar einschlafen können (ein bisschen komisch träumen wirst du vielleicht) und am nächsten Tag nur einen leichten Kater haben—so, als hätte man ein Federkissen um dein Gehirn gewickelt. Außerdem kann etwas, was ursprünglich aus der Medizin kommt, sooo giftig nicht sein! Der Keta-Freund hat aber ein ähnliches Problem wie der Kiffer: Während in seiner normalen Umgebung, einem düsteren Technotempel z.B., jeder zweite neben ihm total druff ist und gut zu ihm passt, fällt er damit auf dem Umsonst & Draußen in Schwerte schon ein bisschen auf. Hier hilft nur die Flucht nach vorne: „Sorry für meinen Kumpel—der ist total besoffen!“ oder „Das ist nur Speed, was wir ziehen!“ sind die besten Ausreden, wenn man auch in provinziellem Ambiente nicht auf einen kurzen Ausflug auf den psychedelischen Rummelplatz verzichten will.

Speed

Jetzt wird es erst richtig lustig! Keine Droge ist so Rock'n'Roll wie Speed. Koks ist für die Affen aus der Musikindustrie, Marihuana ist was für Hippies und Köche. „Wir ziehen Speed, schlafen nicht, saufen wie die Löcher, spielen Shows, ziehen Speed, saufen noch mehr, spielen Shows, ziehen Speed!“ Fällt dir was auf? Genau: So ein Rhythmus ist auf Dauer sicher nicht gesund. Wenn du also den Traum leben willst, solltest du wirklich zusehen, dass du gesund isst (nicht viel, aber gesund!), dir ab und zu ein paar Tage zum Ausruhen gönnst (am besten auch Sonne!) und vor allem irgendwelche vertrauenswürdigen Schwachköpfe im Team hast, die den ganzen Scheiß mit Buchhaltung, Verträgen, Steuern, etc. gut und korrekt organisieren, damit du weiter in Ruhe irgendwo zwischen totalem High und totalem Down durch Raum und Zeit ballern kannst.

Es gibt wirklich keine bessere Droge, wenn man mit einer Band unterwegs ist. Jede langweilige Backstage-Warterei wird zu einer Party! Man quatscht sich fest und erzählt sich gegenseitig die gleichen Geschichten dreimal. Man belabert den Typen von der Artist Relation und nervt die Band nebenan, ob sie auch was wollen („Was habt ihr denn?“ „Nur Speed—aber echt gutes!“ „Hau ab, du Wichser!“). Man verpeilt fast die Auftrittszeit und bleibt viel zu lange im Backstage. Man raucht überall, egal ob man darf oder nicht und erzählt auf der Bühne, wie geil (wirklich!!!) das Publikum ist. Man verwechselt die Stadt, verwechselt den Tag, verwechselt die Setlist. Man fällt den anderen Leuten aus der Band auf der Bühne ins Wort. Sie fallen dir ins Wort. Man schwitzt wie ein Gewichtheber. Das Herz schlägt wie ein Maschinengewehr.

Man bettelt irgendwann um noch eine Kiste Bier bei dem Typen von der Artist Relation (gut, dass er ja jetzt dein bester Freund ist, nachdem du ihm dreimal erzählt hast, was für feine Leute das doch sind, die dieses Festival organisieren), dann um noch eine („Ach echt das war schon die Fünfte?“). Man freundet sich mit der lokalen Stage-Crew an, die dich lustig findet, weil du soviel Müll redest und offensichtlich ein noch größeres Drogenproblem hast als sie selbst. Man ist der letzte, der geht. Man sieht den wunderschönen Sonnenaufgang. Man schläft rauchend in Klamotten ein, schläft sehr schlecht 2-4 Stunden (wenn überhaupt) und und und... puh! Dann muss man sich wieder in den Bandbus quälen, wo alle verkatert und ausgelaugt, kaputt und gereizt sind. Außerdem stinkt jeder. Du kauerst in deiner Ecke und fauchst die anderen nur noch an oder guckst böse. Der Fahrer, den du vor 12 Stunden noch bemitleidet hast, weil er „jetzt ins Hotel fährt“ erscheint dir wie ein holdes, starkes Wesen aus einer anderen Welt, so nüchtern und gut gelaunt wie er da seinen Kaffee schlürft. Der kleinste Funke genügt, um die Situation zum Eskalieren zu bringen. Die dunkle Erkenntnis: Ihr seid ein jämmerlicher, heulender Haufen! Ihr seid Dreck. Ihr müsst sieben Stunden in diesem Auto verbringen. Es gibt kein Entrinnen. Bis jemand sagt: „Ey, wollen wir nicht mal eine ziehen?“ Juhu!!! Endlich geht es wieder von vorne los! Abfahrt!

Vielleicht ist das jetzt auch der beste Moment, um euch gegenseitig zu erzählen, was euch an eurem Bandkollegen nervt oder wann er eure Gefühle verletzt hat. Das klingt Hippie-mäßig, aber wenn man jeden Tag aufeinander hockt, verliert man irgendwann das Interesse und den Respekt für die anderen. Das liegt sicher nicht an den Drogen, die machen natürlich nicht paranoid, egoistisch oder einfach nur stumpf. Im Gegenteil. Drogen sind super! Sie sind das beste Mittel um dieses Eis zu brechen und mal wieder ein richtig deepes Gespräch zu führen!

LSD

Wir leben nicht mehr in den Siebzigern. Jede größere Band ist die Speerspitze einer durchorganisierten und fein getakteten Maschinerie. Für Extravaganzen bleibt kaum Zeit, Festival-Slots müssen auf die Sekunde genau geplant sein, in kurzen Umbauzeiten riesige Bühnenbilder aufgebaut werden, die Zeitspanne zwischen Album, Tour, Album wird immer kürzer, die Anforderungen immer höher. Kurz: Als Musiker kannst du es dir eigentlich nicht leisten, für länger als ein paar Stunden das Bewusstsein zu verlieren. Das liegt sicher nicht nur an der bösen Industrie oder am Kapitalismus, sondern auch an dir, du verwöhnter Konsument. Du erwartest natürlich etwas für dein Geld: Einen unterhaltsamen Abend, spritzige Ansagen, eine eindrucksvolle und überraschende Show—und natürlich sollte dein Star pünktlich auf die Minute auf der Bühne stehen. Sonst ist er ein abgehobenes Arschloch der weniger koksen sollte. Jeder, der in dieser Maschinerie steckt und es trotzdem schafft, regelmäßig LSD zu nehmen, verdient den höchsten Respekt! Ihr macht es für uns alle! Danke, Gentlemen!!!

Heroin

Verhält sich ähnlich wie LSD—kaum vorzustellen heutzutage, dass Musiker mit einem Heroin-Problem noch Karriere machen. Klar gibt es immer den Einen, auf den alle mit dem Finger zeigen, aber der steht gerade wirklich allein auf weiter Flur. Vielleicht ist das ja die Chance für dich, endlich mal ins Rampenlicht zu rutschen. Ja, das Zeug macht richtig süchtig, aber dir wird das sicher nicht passieren!

MDMA / Ecstasy

MDMA wurde damals exklusiv für Bands erfunden. Die Art, in der man es konsumiert (alle stecken ihren klebrigen Popelfinger in ein kleines Tütchen und lecken dran) ist genau auf die Bedürfnisse einer Rockband zugeschnitten. Will man nicht mit seinen Bandkollegen teilen, weil sie dumme Junkies oder paranoide Idioten sind, geht man einfach raus in die Menge und sucht sich neue Freunde. Falls man in Bayern ist, gilt: einfach ein bisschen aufpassen. Falls man in Bayern ist und vorher schon zu viel genascht hat, gilt: auf jeden Fall aufpassen! Überhaupt sollte man auf dieser Droge trotz aller Euphorie nie vergessen, dass man nicht auf einem Rave ist. Hier ist nicht jeder drauf, sondern nur DU und vielleicht noch zwei andere Freaks. Wenn du jemandem erzählst, wie gern du ihn hast, wird er dich eventuell nicht verstehen, geschweige denn dein Gesprächsangebot erwidern. Eventuell wird keiner deine Hand nehmen oder dir über das Haar streicheln. Darauf musst du dann klarkommen. Du bist ein zarter Wattebausch voll Liebe in der bösen, groben Alkohol-Welt. Das kann auch dazu führen, dass du dich Leuten an den Hals wirfst, die du sonst vielleicht im Leben nicht anfassen würdest. Scheiß drauf! Die Schande gehört zum Leben dazu. Such den Rest deiner Band und versucht, gemeinsam noch mal eine Flasche Schnaps zu trinken! Wenn deine Augen große Teller haben, vergiss die Sonnenbrille nicht. Du bist Rockstar, du darfst das auch nachts! Das sieht zwar komisch aus, aber ist immer noch besser, als die ganze Zeit von gierigen 18-Jährigen angequatscht zu werden, ob man „noch was Schnelles“ hat.

Bei den Tabletten sollte man gut Acht geben, wenn man welche geschenkt bekommt, vor allem in Osteuropa. Lieber erst mal 1⁄4 oder 1/8 oder vielleicht auch gar nicht? Naja, erst mal gucken, wie der Abend so wird. Gerade im Ausland solltest du wirklich ein paar Worst-Case-Szenarien im Kopf durchspielen, bevor du dich überdosiert in der Gosse irgendeiner Metropole wiederfindest.

Poppers

Du solltest sie auf jeden Fall immer dabei haben. Sie sind wie Kirschen auf einer Torte. Wenn du eine andere Band triffst, die Poppers hat, freunde dich sofort mit ihnen an. Das müssen einfach gute und aufrichtige Menschen sein. Einfach ein Synonym für Understatement!

Fazit

Es gibt keine bessere Gelegenheit, mit Drogen rumzuprobieren, als auf Tour. Wenn du in einer halbwegs erfolgreichen Band spielst, bedeutet das, ein Stück weit Selbstbestimmung aufzugeben. Nicht du entscheidest, wo du nächsten Dienstag bist, sondern der Tourplan. Dein Alltag wird in ein strenges Korsett von Soundchecks, Stagetimes und Bus Calls gesteckt. Dazwischen ist genug Zeit für Quatsch, aber du musst nie befürchten, aus der Bahn geworfen zu werden. Irgendwer aus deiner Crew wird dich schon einsammeln, wenn du in Koblenz auf einer Toilette liegst und denkst, du bist eine Hieroglyphe in einer ägyptischen Schriftrolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass du kein Ende findest, ist gering. Irgendwann geht es einfach weiter. The show must go on! Der zweite Vorteil ist natürlich, dass deine ganzen glorreichen Abenteuer und Eskapden weit weg von zu Hause passieren. Keiner deiner Freunde und Bekannten muss davon erfahren, wie du versucht hast, den Nachtportier des Hotels zu überreden (angebettelt hast du ihn!), noch mal den Pool aufzusperren und mit dir eine Runde schwimmen zu gehen. Du kannst ganz ungeniert unter der Woche in deiner Dorfschänke den Moralisten spielen, wenn die anderen von ihren Abstürzen des Wochenendes erzählen.

Natürlich solltest du etwas aufpassen, mit wem und wo du konsumierst. Du musst vor allem aber deine Ressourcen gut einteilen und vorausschauend planen. Es wird dir zum Verhängnis werden, wenn du an einem Abend raushaust wie der uneheliche Sohn eines russischen Neureichen auf Ibizza, aber dann am nächsten Abend, vielleicht genau vor einer wichtigen Show, nichts mehr hast und nur noch im Arsch bist. Auch solltest du streng darauf verzichten unter Einfluss von Drogen Videointerviews zu geben. Es sei denn, du willst einen viralen Hit landen—auf deine Kosten. Ansonsten ist Angst vor Musik-Journalisten in diesem Zusammenhang aber unangebracht—die sind meistens noch kaputter als du. Falls du übertreibst und die Kontrolle über dein Leben verlierst, musst du dir keine Sorgen machen. Spätestens, wenn du dich bei einem Meet & Greet ausversehen auf einen wartenden Fan setzt und es 30 Sekunden nicht merkst, weil dein Sichtfeld und deine Sinne allgemein etwas eingeschränkt sind oder wenn du einfach einen wichtigen Festival-Auftritt fast vergeigst, weil du total drauf in einem Backstage-Zelt kauerst, wird dir schon irgendwer aus deinem Umfeld stecken, dass du „die nächsten Wochen vielleicht etwas kürzer treten solltest.“ Das solltest du dann ernst nehmen!