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"838" von Thirsty Eyes ist heute das beste Musikvideo der Welt

Das Video zur ersten Single der Thirsty Eyes ist da und es wird dich auf eine verstörende, aber wunderschöne Art anmachen.

Das Video zur ersten Single der Thirsty Eyes ist da und es wird dich auf eine verstörende, aber wunderschöne Art anmachen.

Noisey Staff

Dieser Artikel stammt von unseren Kollegen aus der Wiener Redaktion.

Ruin-Porn, verkehrtes Alice im Wunderland, Verkehrsgewalt – das sind die ersten Bilder zur ersten Single "838" der Band Thirsty Eyes, deren Homebase sich zwischen Wien und Berlin abwechselt. Nachdem der erste Intro-Schreckmoment überstanden ist, werden deine mutigen Augen belohnt und du wirst konstant auf einer guten Welle fahren, versprochen.

Du bist vor einem Video, das dich über Wahnsinn vor Begeisterung kurz lächeln lässt, dich über heißen Asphalt hin zu einem alten Kettler-Hometrainer zieht und dich in einen Generationenkampf spült. Das Werk von Ioan Gavriel ist die vielleicht packendste, fesselndste Flucht, die es jemals in einem österreichischen Musikvideo gab. Es erinnert an Hunter S. Thompson, es twistet dir Tom Waits durch den Kopf, was dich auf eine verstörende Art anmacht und du fühlst dich wild und gefährlich. Die Sekunden zählen runter und dir wird schmerzlich klar, dass du nicht mehr bekommen wirst von dem Schauspiel.

Die Bilder treffen den Nerv des Sounds, macht Balkan-Wüste aus dem amerikanischen Swampsound, der da gespielt wird. Es ist Voodoo, ohne Hop und ohne zu sehr Staggers zu sein - das würde man ja auch schon kennen. Der Sound ist drone, was ein bisschen an die SWANS erinnert, es ist laut und hebt dich mal locker in den 17. Stock deines Begeisterungsturms.
Born in the Bayou, in einer wunderbar versifften Kaschemme eingekehrt, um als großartiger Sound erhobenen Hauptes die Welt zu erobern.

Heute Abend findet die Release-Party von Single und Video im Schikaneder in Wien statt. Hier geht´s zum Event.

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