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Berlins neuer Goldjunge—Zu Besuch in Deutschlands einziger Grillz-Manufaktur

Niklas Fucks

„Die Leute fragen nach einem Mund voll 18 Karat Gold und kommen dann mit Amazon-Preisvergleichen.”—So entsteht der Schmuck der Deutschrapper und so viel kostet er.

Alle Fotos außer * von Tereza Mundilova

„We 'bout to start an epidemic with this one"—Jermaine Dupri lag selten so richtig wie damals bei diesem Statement auf Nellys „Grillz". Knapp elf Jahre später sind Grillz aus der Welt kaum noch wegzudenken. War gold glänzender Zahnschmuck in vergangenen Jahrzehnten noch Zuhältern, Südstaatenrappern und Flava Flav vorbehalten, zeigen sich heute Popstars wie Miley Cyrus, Rihanna, Katy Perry (!), Justin Bieber (!!!) oder Madonna (!!!!) mit dentalem Bling auf dem roten Teppich. Kurzum: Zahnschmuck hat HipHop transzendiert und findet heute als Haute Couture in der Vogue und i-D statt.

In Deutschland brauchen solche Trends ja meist etwas länger, um Fuß zu fassen, doch auch hierzulande werden funkelnde Zähne immer gefragter. Spätestens durch die 187 Straßenbande ist die einzigartige Goldzahn-Ästhetik mittlerweile auch in Darmstadt, Halle und Osnabrück bekannt. Rapper Ufo361 erzählt auf „24/7 (feat. Nimo)"  „Wenn ich sterbe, dann mit goldenen Zähnen". Der Berliner ist so ein glühender Fan des Blings, dass er seine Grillz sogar zum Cover-Modell für seine genialen Mixtapes Ich Bin Ein Berliner und Ich Bin 2 Berliner gemacht hat.

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Goldene Zähne sind also so beliebt wie nie zuvor, werden aber von der breiten Masse immer noch im HipHop (=„Asi") -Kontext beäugt. Das möchte Gündel ändern. Der 29-jährige ist der Gründer von Mein-Zahnschmuckdem erfolgreichsten und einzigen Portal für Zahnschmuck und Grillz in Deutschland. Seit weniger als einem Jahr betreibt er sein Geschäft und hat in der Zeit ein beachtliches Portfolio an prominenten Kunden, angefangen bei Rappern wie CE$, Eunique oder Crackaveli über Aggro-Gründer Specter bis zum deutschen Grillz-Botschafter Ufo361 ausgestattet. Jetzt schon sieht man seine Accessoires in zahllosen Musikvideos und einigen Werbefilmen—sogar der jüngst verstorbene Fotograf Oliver Rath hatte Gündels Zahnschmuck vor der Kamera.


Als ich zum ersten Mal mit ihm telefoniere, brennen mir massenhaft Fragen unter dem Zahnfleisch. Wie viele Menschen in Deutschland kaufen Zahnschmuck? Wie teuer ist ein vergoldeter Ober- und Unterkiefer? Und vor allem: Wie macht man eigentlich Grillz? Ich brauchte Antworten und um mir diese zu geben, lud Gündel mich in die Mein-Zahnschmuck-Büros in Berlin-Neukölln ein, um gemeinsam das Dentallabor Arcon in Falkensee besuchen zu fahren, in dem die sprichwörtliche Magic passiert. Ich sagte schneller zu, als mich an Achims Nachnamen von der Sendung mit der Maus zu erinnern. 

Da Morgenstund Gold im Mund hat (lol), reite ich an einem gräulichen Donnerstagvormittag mit einer gemeinsamen Freundin und der Fotografin Tereza Mundilova in Gündels Büro ein, um vom energetischen, unheimlich freundlichen Zahnschmücker mit einem bombastischen Frühstück aus Brot, Avocados mit bester Konsistenz und Eiern empfangen zu werden. So können Interviews anfangen. Jogginghose, Lacoste-Kappe, lange Dreads, blitzende Zähne—die Affinität für die Ästhetik des Dirty South sieht man dem herzlichen Lankwitzer an, doch man muss sich nur ein paar Sätze lang mit ihm unterhalten, um zu verstehen: Es geht ihm bei seinem Auftritt nicht um Show. Der Ausspruch „Du musst es halt leben, Dicker!" fällt im Laufe des Gesprächs immer wieder und ich zweifle keine Sekunde daran, dass Gündel genau das tut.



Mit vollgeschlagenem Bauch und frischen Batterien für das Diktiergerät brettern wir über die Ringautobahn in den verschlafenen Vorort, in dem das Dentallabor knapp außerhalb der Berliner Stadtgrenzen liegt. Unterwegs unterhalten wir uns angeregt und er beginnt, mich in den komplexen Entstehungsprozess seines Produkts einzuführen.

Da jedes Schmuckstück per Hand auf die Eigenheiten des jeweiligen Gebisses abgestimmt wird, muss für jeden Stecker, jeden Goldzahn und jedes Grill beim Zahnarzt des Kunden ein hochwertiger Zahnabdruck genommen werden. Ohne ein Qualitäts-Modell des Gebisses gibt es keine Grillz. Logisch, schließlich ist ein verfälschter Abdruck so ziemlich das Einzige, was bei hochwertigem Zahnschmuck so richtig zahnzerbrechend schief laufen kannaußer, du trägst sie beim Essen, machst Sport mit ihnen oder vergisst sie bei McDonalds, wie Bonez MC

Die Kooperation mit den Zahnarztpraxen entpuppt sich allerdings immer wieder als problematisch: „Deutschlandweit stellen sich noch unheimlich viele Zahnärzte quer. Du kannst dir nicht vorstellen, wie viele Gespräche ich mit Praxen hatte, wo man mir gegenüber schon fast beleidigend geworden ist, nur weil ein Kunde von mir bei denen Abdrücke machen wollte." Zahnärzte sehen Zahnschmuck also tendenziell kritisch, was nach Gündels Erfahrung allerdings weniger an medizinischen Bedenken, sondern eher an ästhetischen Vorlieben zu liegen scheint. Gerade Praxen in bürgerlichen Vorstädten verweigern ihm häufig die Kooperation und begründen das damit, dass sie goldene Zähne unattraktiv finden—wohl weil sie an Gangsterklischees oder diese bedrohlichen HipHopper denken müssen. 



Die Alternativen zur Zusammenarbeit mit Zahnärzten sind allerdings noch unerfreulicher: „Einer der Gründe, warum die Qualität in den USA oft nicht so hoch ist, ist, dass dort Silikon-Kits zu den Kunden nach Hause geschickt werden. Die nehmen die Abdrücke selber und schicken die wieder ein. Dementsprechend schlecht sind die natürlich. Die Produktion hat immer nur die Möglichkeit, den Schmuck passgenau an den Abdruck anzufertigen. Wenn der Abdruck der Mundsituation vom Kunden nicht genau entspricht, dann können wir natürlich nicht passgenau anfertigen. Und deshalb sagen wir: Abdrücke nur vom Zahnarzt." So will Gündel das Image einer hochwertigen Marke mit „Made in Berlin"-Gütesiegel aufbauen, die sich von der internationalen Konkurrenz durch einen höchstmöglich Qualitätsanspruch absetzen soll: „Ich wusste, wenn ich so ein Geschäftsmodell auf den deutschen Markt übertragen will, dann muss ich es auch ein bisschen eindeutschen. Der Deutsche will Sicherheit, alles muss steril und in Top-Qualität sein."

Dieser Ansatz zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Bei unserem Gespräch ist Gündel darauf bedacht, möglichst professionelles Vokabular zu benutzen, wird aber manchmal von seiner Leidenschaft für seinen Job und sein Produkt übermannt. Er erzählt von geplanten Produkten, zukünftigen Kooperationen und seinen Träumen. Er möchte ein Gesamtkunstwerk verkaufen, für das Service und professionelle Außenwirkung so wichtig sind wie das fertige Produkt. Mit jedem Stück gibt es Schmuckzertifikate, eine edle Holzbox mit Samt ist in Planung. „Wir ficken die Haptik!"



Die Liebe zum Detail und der zahnmedizinisch hohe Anspruch haben natürlich auch einen Preis—ein klassisch crunkiger Goldmund kostet wegen der stundenlangen Feinstarbeit und den hohen Materialkosten locker einen vierstelligen Betrag. Schmunzelnd erzählt uns Gündel, dass viele Kunden noch kein Verständnis für die Preisgestaltung haben. „Die Leute fragen für einen Mund voll 18 Karat Gold Handarbeit an, also zwölf bis sechzehn Zähne, und kommen dann mit Amazon-Preisvergleichen." Am unteren Ende des personalisierten Mein-Zahnschmuck-Preiskatalogs finden sich einzelne vergoldete Zähne für circa 200 Euro, die Kosten für den Abdruck kommen noch hinzu. Spätestens ab vier Zähnen lassen sich individuelle Angebote aushandeln. Dabei sind die Preise abhängig von Material und Design nach oben offen—und dass er mit einem Dipl. Steinefasser kooperiert, der die Schmuckstücke mit Diamanten besetzt, kommt noch hinzu. Erst kürzlich wurde ein einzelner Zahn mit ca. 80 Diamanten für mehrere Tausend Euro angefertigt und an einen ganzkörpertätowierten Österreicher verschickt.

Gündel selbst kennt sich zwar mit der Materie aus, hat aber keine zahnmedizinische Ausbildung. Ein paar harte Monate lang assistierte er bei einem Zahntechniker, lernte dabei aber, dass er wenig Geduld für die tägliche Kleinstarbeit hat. Deswegen kooperiert er mit dem Dentallabor Arcon in Falkensee, bei dem wir gerade vorfahren. In einem unauffälligen Einfamilienhaus, eingerahmt von gepflegten Gärten, arbeitet ein 15-köpfiges Team, von dem ständig mehrere Zahntechniker für Mein-Zahnschmuck eingespannt sind. Das Gefühl der Gemütlichkeit, das von den suburbanen Räumlichkeiten und den durch die Gegend wuselnden, mütterlichen Zahntechnikerinnen ausgestrahlt wird, weicht kurz einem leichten Unwohlsein: Bei dem Gekreische von einem Dutzend simultan laufenden Zahnarztbohrern stellen sich mir die Nackenhaare auf.



Die Gänsehaut verfliegt sofort, als Gündel uns Adrian vorstellt—seinen guten Freund und Produktionsleiter. Die Beiden lernten sich vor Ewigkeiten als Football-Spieler kennen und verloren sich zwischendurch aus den Augen. Als Gündel einen seiner ersten Goldzähne im Netz postete, schrieb ihn Adrian an und eröffnete, dass er seit Jahren Zahntechniker ist, in einer leitenden Funktion beim Dentallabor arbeitet und Lust hätte, Grillz zu bauen. „Wie wertvoll ist es, dass ich jemanden hier habe, der nicht nur die Skills hat, sondern auch ein Fan vom Produkt ist?" fragt sich Gündel und erzählt begeistert von Adrians Innovationen und Ideen. „Hier treffen genau die richtigen Energien aufeinander." 

Die Zusammenarbeit der beiden ist der Motor von Mein-Zahnschmuck, aber „mittlerweile gibt es viele Weggefährten, die mich supporten. Alle auf Ihre Art und Weise. Gemeinsam bringen wir das Baby Stück für Stück nach vorne." Marketing, Marktforschung, Kundenservice, Versandfertigung und ein Haufen an Papierkram sind Bereiche, die neben der tatsächlichen Produktion bearbeitet werden müssen. „Das geht alleine gar nicht. In der Gemeinschaft sind wir stark, sagt Mama seitdem ich denken kann und somit stand von Anfang an fest, dass sich das Team erweitern wird." Heute baut Adrian mit der Hilfe von anderen Technikern den Schmuck in denselben Räumen mit demselben Werkzeug wie professionelle Zahnprothesen und Implantate hergestellt werden.

Hier landet auch dein Gebissabdruck—vorausgesetzt du hast endlich genug Trinkgeld zusammengeklaubt, um dir endlich auch die glitzernden AK47-Grillz anfertigen zu lassen. Zuerst wird aus dem Abdruck ein Modell der Zähne des Kunden gebastelt. „Der individuelle Kundenwunsch wird dann zuerst in Wachs oder Kunststoff modelliert und auf das Gebiss angepasst", lasse ich mir erklären. Daraufhin wird das Modell in Einbettmasse eingeschlossen und stark erhitzt. Die ursprüngliche Version des Schmuckstücks verbrennt und hinterlässt einen Hohlraum—eine Art Negativ, in das dann das flüssige Edelmetall gekippt wird.



Mit dem fertigen Guss beginnt aber erst der aufreibendste Teil des Prozesses, der Feinschliff: „Für mich war's krass anstrengend. Du musst dich so krass konzentrieren, stundenlang durchs Mikroskop gucken. Du musst halt jemand sein, der unfassbar gerne handwerklich beschäftigt ist und auch ein Detail-Freak" sagt Gündel. „Wenn du etwas im Mund hast, merkst du halt jede raue Stelle, jede Unebenheit. Alles muss perfekt sein."

Von geregelten Geschäftszeiten, Goldpreisen und Bestätigungs-E-Mails war er lange weit entfernt. In seiner Jugend spielte Gündel leistungsorientiert Basketball und später Football, ging sogar ein paar Jahre lang auf eine christliche Highschool in den USA, um Sport zu machen. In Kentucky verschoss er sich auch in die damalige HipHop-Ästhetik: „Goldgrillz Dicker, Dickies, überlange Ketten, Swishahouse-Mucke, das war noch die Zeit." Dort kaufte er sich sogar seine ersten Grillz bei einer schäbigen Mall-Bude, hätte sich aber nich träumen lassen, einmal selber in dieses Geschäft einzusteigen. Schließlich schien sein Weg als Football-Nachwuchsspieler gesichert, „alles war darauf ausgelegt, dass ich über den Sport mein Geld verdiene".

Gerade, wo alles Schnürchen zu sein scheint, kommt auf einmal der Schock: er überlebt nur knapp eine gefährliche Herzmuskelentzündung, die er heute als „Nahtoderfahrung" und „Lifechanger" bezeichnet, muss sein gesamtes Leben neu ordnen, denn Leistungssport ist vom Tisch. Gündel beginnt einen Slalom durch Nebenjobs, Ausbildung und „alles was halt geht, illegal, legal, egal" lacht er leicht verrückt. Mal jobbt er bei Klamottenläden, macht eine Ausbildung, importiert eine Weile lang mit einer Partnerin 300 Liter Olivenöl im Monat, die er ans KaDeWe vertickt. „Ich hab immer schon irgendwas gemacht. Immer gehustlet. War nie mein Ding, auf der faulen Haut zu liegen so." Nebenher fängt er an, mit Freunden Deutschrap-Konzerte zu organisieren, steigt dann auf Trap-Parties um und beginnt, gemeinsam mit seinem besten Kumpel als die WWRZ aufzulegen.



„Ich wurde durch meine Arbeit im Berliner Nachtleben andauernd auf meine goldene Kauleiste angesprochen und gefragt, wo ich die her habe." So kam schnell der zündende Gedanke, Mein-Zahnschmuck ins Leben zu rufen. „Dass ich damit mal Geld verdienen würde, hätte ich aber nicht gedacht." Eher war es eine Art Verantwortungsbewusstsein, seiner Heimatstadt Berlin gegenüber: „Es muss so 2005, 2006 gewesen sein, dass ich mir gedacht hab: Ey, es kann nicht sein, dass es in Berlin kein Angebot  für Grillz gibt. Ich hab mich als geborener Berlin wirklich ein bisschen angegriffen gefühlt, dass Berlin sich zu so einer krassen Weltmetropole entwickelt und wir sowas nicht anbieten." In den meisten europäischen Großstädten wie London, Amsterdam und vor allem Paris, wo die Künstlerin Dolly Cohen Zähne für die internationale Boheme schraubt, haben sich Geschäftsmodelle entwickelt, die sich an amerikanischem Zahnschmuck á la Grillz orientieren. „Aber Berlin? Das kann doch nicht sein. Also dachte ich mir: OK. Irgendein Trottel muss sich den Schuh anziehen und das bin ich halt."

Dieses Gefühl, Berlin im internationalen, stetig wachsenden Zahnschmuck-Game zu vertreten, ist einer der Gründe, warum die Jungs lieber ein hochwertiges Produkt für einen gehobenen Preis verkaufen wollen, anstatt beim Preiskampf Qualitätsnachteile in Kauf zu nehmen. Ein weiterer ist, dass im Zahnschmuck-technisch unerfahrenen Deutschland erstmal Vertrauen für Zahnstecker geschaffen werden muss. „Ich habe ein unheimlich emotionales Produkt, für das es noch keinen Markt gibt.", weiß Gündel. Um diesen Markt zu erschließen, hatte er schon damals, als er noch alleine in Boxer-Shorts am Schreibtisch saß und seine eigenen Grillz aus Geldmangel für die ersten Aufträge einschmelzen ließ, verstanden, dass er „ein wirklich legitimes Business suggerieren" musste: „Wenn jemand  angerufen hat, bin ich mal ans Telefon und meinte ‚Hallo hier ist Lenny von Mein-Zahnschmuck, wie kann ich helfen', dann ‚Hallo hier ist Sebastian von Mein-Zahnschmuck, wie kann ich helfen?' Schon damals haben sich die Leute beim ‚Team' bedankt, obwohl es damals nur ich und Adrian waren."

Mittlerweile sitzt ein Praktikant im Büro und hilft, die tägliche Flut an Anfragen zu bearbeiten. „Wir haben jeden Tag Bestellungen: Da sind natürlich die HipHop-Leute, die Grillz wollen, aber auch Filmgesellschaften, die Berliner Oper—eben auch Leute, die mit Rap gar nix am Hut haben." Deswegen möchte Gündel auch, dass Mein-Zahnschmuck nicht als Grillz-Portal abgestempelt wird. Er sieht die polarisierenden Goldzähne eher als den ersten Schritt in eine Zukunft, in der alle Facetten von funkelndem Zahnschmuck verbreitet und so akzeptiert sind wie Ohrringe oder Piercings. Natürlich ist er stolz auf das klassischen Ice, das er verkauft, doch besonders stolz wirkt er, wenn er von filigranen Stücken spricht. Vom innovativen Grillz-Design auf Ufos 2 Berliner-Cover zum Beispiel, einem detaillierten Berlin-Modell, den die beiden für einen Erstliga-Footballspieler als Souvenir an Berlin hergestellt haben, oder dem subtilen Zahnstecker für die Rapperin Eunique.

Screenshots mit freundlicher Genehmigung von Eunique

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Außerdem sind Grillz natürlich nicht für alle potenziellen Käufer, die vielleicht einfach Schmuck im Mund tragen wollen, perfekt. Zum einen gibt es selbstverständlich finanziell effizientere Designs, als sich einfach seine Zahnform in Gold eingießen zu lassen—zum anderen kann extrem regelmäßiges und langes Tragen besonders bei minderwertigen Materialien und ungenauer Passform schwere gesundheitliche Folgen haben, die sich mangels Langzeit-Studien schwer abschätzen lassen. Gündel kann das aber egal sein, schließlich trägt er selbst täglich Goldzähne, ist sein eigenes Aushängeschild und lebt den Scheiß. „Das hier ist perfekt, Dicker, hier kann ich genau meine Stärken ausleben. Netzwerk, mit Leuten kommunizieren, dieses Macher-Ding. Ich will Leute, die Bock haben, an diesem individuellen Produkt zu arbeiten, zusammenbringen. Und wenn dann alle einfach ihre Arbeit machen, dann ficken wir die Mutter."

@FuckNiklas hat sich extra auf Twitter angemeldet, um von diesem Artikel ein paar Follower abzustauben. Tut ihm den gefallen!

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