Die 5 legendärsten Ausfälle von Festival-Besuchern aller Zeiten

Wir alle lassen uns auf Festivals gerne mal gehen. Aber bitte, macht doch nicht sowas!

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01 Juni 2017, 12:59pm

Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video "Man slides into girl peeing at V Festival 2012" von James Martin | "Guy Washes Hands in Urinal!" von DailyHumor

Auf Festivals könnt ihr eigentlich nicht viel falsch machen. Alle um euch herum sind genauso versessen wie ihr, sich drei Tage lang von lauter Musik und zügellosem Partyfeeling ins gesellschaftliche Aus zu katapultieren. Aber es gibt sie immer, diejenigen, die selbst inmitten des geordneten Chaos derart ausbrechen, dass der Rest nur respektvoll den Kopf schütteln kann. Wir haben die legendärsten Ausfälle von Festival-Besuchern zusammengetragen und wenn wir ehrlich sind, müssen wir zugeben: Das liest sich irgendwie alles wie eine Liste an Dingen, die man in seinem Leben mal gemacht haben sollte.

Die Hände im Urinal waschen

Während eines Festivals auf Toilette gehen zu müssen, ist oft eine widerwärtige Angelegenheit. Einerseits, weil die "Toilette" meist nur ein Dixi ist und andererseits, weil sie durch die Fäkalien der reizenden Mitmenschen bereits in eine pure Dreckskabine verwandelt wurde. Selbst wenn ihr nur die Türklinke berührt, habt ihr danach das dringende Bedürfnis, euch gründlichst die Hände zu waschen. Genau wie dieser ältere Herr, der sichtlich überrascht von der Reporterin und der Kamera ist, als er nach getaner Arbeit aus dem Dixi stiefelt. Nachvollziehbare Reaktion: Cool bleiben, zum Waschbecken gehen und schnell weg. Schade nur, wenn die Seife dann ein Klostein und das saubere Wasser goldgelber Urin ist. "Das ist ein Urinal, oder?" Leider ja.


Thump-Video: Es gibt wohl nur ein Festival, wo ihr all diese Ausfälle an einem Wochenende bewundern dürft ...


Gegen die eigenen Flip-Flops kämpfen

Viel Alkohol (?), wenig Schlaf, Sommerhitze – da drehen viele irgendwann durch. Und mit "durchdrehen" meinen wir: Sie verwandeln sich in unsinnig rumtorkelnde Körperkläuse, die nichts mehr können. Schon gar nicht, sich einen FlipFlop anzuziehen. Obwohl dem endlosen Kampf gegen den eigenen Körper schon eine gewisse Schönheit innewohnt. Wie eine vollgekotzte Plastiktüte, die vom Wind erfasst wird – und einfach träge liegenbleibt.

In eine urinierende Frau rutschen

Nachdem letztens Jahr viel zu viele Festivals im Schlamm versanken, hoffen wir, dass 2017 alles trocken bleibt. Nicht jeder hat die Eier, auf einer verdammten Dixi-Klo übers Gelände zu surfen. Und zum Glück hat auch nicht jeder das Bedürfnis, sich beherzt in den Schlamm zu werfen, um bäuchlings zwischen die Beide einer Frau zu schlittern – die gerade schamlos inmitten aller Besucher uriniert.

Von einem begeisterten Mob aufgeweckt werden

Was bei einer Hausparty schon scheiße ist, wird auf einem Festival noch viel schlimmer: einpennen. Denn dann wird aus dem intimen Kreis deiner Freunde plötzlich ein Mob voller unbekannter, verzogener Fratzen, die sich um die scharen. Erst recht, wenn deine Freun… Bekannten dich mit Müll dekorieren. Wobei: Wer möchte nicht einmal so lautstark bejubelt werden, nur weil er die unglaublich nebensächliche Leistung vollbringt, aufzuwachen?

Beim Zeltaufbau versagen

Bereits die Fahrt zum Festival artet oft in ein heiteres Saufgelage aus. Bierdosen scheppern, der Deckel vom Pfeffi wird leichtfertig sofort aus dem Autofenster geworfen, weil die Flasche jetzt gefälligst leer werden muss! Vielleicht ging es so auch diesen reizenden Herren, die möglicherweise auch noch ein paar andere Substanzen drin hatten. Was sie vergessen haben: Jemand muss ja noch das Zelt aufbauen! Seht euch also ganz genau ihren Kampf gegen die Zeltstangen an und hebt euch das harte Zeug lieber auf. Erst das Zelt, dann ins Nirwana!

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