Beklemmender Trailer zeigt: Die Netflix-Doku zum katastrophalen Fyre Festival wird krass

Aus dem exklusiven Festival-Spaß auf den Bahamas wurde nichts – außer Material für den nächsten großen Doku-Hit.

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Jan. 11 2019, 2:32pm

Foto: Screenshot von YouTube aus dem Video "FYRE: The Greatest Party That Never Happened | Official Trailer [HD] | Netflix" von Netflix

Am 18. Januar ist es soweit. Das katastrophal gescheiterte Fyre Festival von 2017 bekommt eine eigene Doku auf Netflix. Bereits jetzt können wir uns mit dem neuen Trailer auf den Film einstimmen – der ziemlich gut werden könnte.

Die Doku soll sich vor allem auf die Machenschaften des Festivalgründers Billy McFarland konzentrieren. Schließlich wurde der 26-jährige Unternehmer, der die berüchtigte Veranstaltung unter anderem mit Rapper Ja Rule organisiert hatte, im Oktober 2018 zu einer sechsjährigen Haftstrafe wegen Betrugs verurteilt.

Statt dem versprochenen Luxusfestival – die Tickets kosteten zwischen 1.500 und 12.000 Dollar – entpuppte sich die Veranstaltung auf der Insel in den Bahamas als riesengroßes Chaos. Ohne Bands, ohne Luxus und ohne fließendes Wasser. Aber mit labbrigem Käse-Sandwich.

Die Doku habe als "Erkundung der Geschichte" begonnen und sich dann in "eine Million verschiedene Richtungen" entwickelt, erzählte Regisseur Chris Smith ( Jim und Andy) dem Online-Magazin NME. Smith habe für Fyre dutzende Interviews mit Festivalbesucherinnen- und besuchern geführt. Auch die ausgebeuteten Arbeiter auf der Insel sollen zu Wort kommen.

McFarland selbst habe Smith übrigens kein Interview gegeben. "Wir hatten zwei Termine, um mit ihm zu filmen", sagte der Regisseur, "trotzdem kam es nie dazu". Chris Smith habe aber auf Diskussionen zurückgegriffen, die hinter den Kulissen zwischen McFarland und Ja Rule abliefen.

Die ganze Geschichte zum exklusivsten Festival, das niemals stattfand, muss man auf alle Fälle gesehen haben.

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