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Videopremiere: Bernhard Eder—"Heite Drah I Mi Ham"

Bernhard Eder covert einen alten Ambros-Song, der von Selbstmord handelt und verlängert damit unsere Sonntagsmelancholie.

Noisey Staff

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Zu Schnee passt am besten Melancholie, darum gibt's zum Wochenstart österreichische Traurigkeit in Song- und Videoform von Bernhard Eder. Auf seinem neuen Album Remake covert er Songs von Größen wie Oasis, David Bowie und mit "Heite Drah I Mi Ham" auch einen Song von Wolfgang Ambros. Geschrieben hat ihn damals Georg Danzer und in Eders Interpretation verliert das Stück—es behandelt Selbstmord—kein bisschen Bedeutung.

Dass das begleitende Video in schwarz-weiß gehalten wurde und gleich zu Beginn Eder mit angedeuteter Klinge (es ist eigentlich Lippenstift) am Unterarm zeigt, ist da nur passend. Nicht unbedingt Stoff für einen sorgenfreien Tag, aber manchmal ist es auch schön, sich einfach nur in Melancholie zu wälzen.

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