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Besucher rennt beim Burning Man Festival in die brennende Statue und stirbt

50.000 Besucher sahen sich die traditionelle Zeremonie an, als es zu dem tragischen Vorfall kam.

Noisey Staff

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Foto: imago | UPI Photo

Über das Burning Man Festival muss man nur zwei Sachen wissen: Es gibt ein Orgienzelt und es wird eine riesige, über zwölf Meter hohe Holzstatue eines Mannes verbrannt. Irgendwie muss das Festival, das seit 1990 mitten in der Wüste in Nevada stattfindet ja schließlich seinem Namen gerecht werden. Das Verbrennen des Mannes ist die traditionelle Zeremonie der Wiedergeburt, der auch dieses Jahr nach Schätzungen der Polizei 50.000 Besucher beiwohnten – und zusahen, wie plötzlich ein Mann an der Security vorbei mitten ins Feuer rannte.

Der 41-Jährige US-Bürger, der laut Chicago Tribune mit seiner Frau in der Schweiz lebte, musste an zwei Reihen von Sicherheitsleuten vorbeirennen. In einem Video des Vorfalles ist zu sehen, wie er Haken schlägt, um die Security abzuschütteln, bevor er geradezu in das Feuer sprintet. Herbeieilende Feuerwehrleute versuchen, ihn schnell wieder rauszuziehen, was jedoch durch den Einsturz der Statue erschwert wird. Ein Helikopter transportierte ihn schließlich zum nächsten Krankenhaus, wo er dann Sonntagmorgen seinen Verletzungen erlag.

"Wir wissen nicht, ob er das bewusst getan hat, oder ob er durch Drogeneinfluss gehandelt hat", sagte der zuständige Sheriff. Dem Befund nach war er nicht betrunken, die Ergebnisse der Drogentests stehen allerdings noch aus. Da es immer wieder vorkommt, dass Besucher zu den Flammen rennen, um ein Stück Holz als Souvenir zu schnappen, haben die Festival-Veranstalter zusätzlich eigene Ranger als Schutz positioniert. Dass trotzdem jemand durchbricht, ist dem Sheriff seit 15 Jahren zum ersten Mal passiert.

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