Bushido reagiert scharf auf die schwache "Cyber Mobbing"-Ablenkung von Carmen Geiss

"AfD-Gedankengut oder Geissen-Statement, ich sehe keinen Unterschied" – Der offene Schlagabtausch geht in die zweite Runde.

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19 April 2018, 11:07am

Fotos: imago | Future Image || imago | Eibner

Das bisher unwahrscheinlichste Duell des Jahres geht in die zweite Runde. Nachdem Bushido das High-Society-Ehepaar Geiss wegen ihrer fremdenfeindlichen Postings in einem offenen Brief kritisiert hatte, versucht es Carmen Geiss nun mit versöhnlicher Ablenkung. Auf Facebook geht sie nicht auf die Vorwürfe von Bushido ein, sondern will ihm lieber die Hand reichen, um gemeinsam gegen Cyber-Mobbing vorzugehen. Bushido, ganz Bushido, schlägt das gnadenlos aus und kommentiert: "Einfach widerwärtig, wie Sie nun unter dem Deckmantel des Mobbings bzw. unsere Kinder benutzen, um von Ihren äußerst perfiden Äußerungen abzulenken." Die Geissens hätten mit ihren Posts ihre "hässliche Fratze" gezeigt. "AfD-Gedankengut oder Geissen-Statement, ich sehe keinen Unterschied", so Bushido.

Wovon genau Carmen Geiss vermutlich ablenken will? Als Reaktion darauf, dass Farid Bangs und Kollegahs umstrittenes Album mit einem Echo ausgezeichnet wurde, machte sie ihrer Empörung auf Facebook und Instagram Luft. Farid Bang sei ein "kranker Mensch" und ein "Deutsch-Hasser", bei dem sie sich in deutlichster AfD-Rhetorik fragt, was aus Deutschland geworden sei und wie viel Deutsche noch in Deutschland leben würden. Ihr Mann sprang ihr wenig später auf seinem Instagram-Profil mit einem wirren Statement bei, in dem er Rappern vorwarf, "deutsche Kinder" mit ihrer Musik zu manipulieren und überhaupt: "Die ganzen Ausländer die uns so beschimpfen in Deutschland alle ihre Gelder beziehen, warum seid ihr denn noch dort??" [SIC!]


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Diese Posts zogen neben Bushidos offenem Brief und zustimmender, ebenfalls fremdenfeindlicher Resonanz auch viele kritische und vor allem beleidigende Kommentare von anderen Usern nach sich. Als Reaktion outete Carmen Geiss einzelne Profile und mahnte, sich doch mal auf schöne Dinge zu konzentrieren (Jachten und Sandstrände). Schon beachtlich, dass sie im Falle von Bushido auf Cyber-Mobbing aufmerksam macht, nur weil sie sich selbst betroffen fühlt.

Übrigens: Bushido hat nicht mit seinem offiziellen Profil kommentiert, sondern als Anis Ferchichi. Eine Begründung dafür gibt es nicht, auf seinem Profil heißt es nur: "Hat die Dame sich anscheinend einen PR-Berater besorgt. Einfach erbärmlich… Ich habe unten mal als Anis Ferchichi kommentiert, checkt das mal ab."

Wir hoffen, dass damit alles gesagt wurde. Wir haben erstmal wieder genug von den Geissens und verzichten schließlich nicht grundlos darauf, ihre TV-Show zu gucken.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf Noisey DE.