Russian Red
Die traurige Tatsache über Sänger/Songwriter ist die, dass auf jeden Elliot Smith oder jede Joanna Newsome mindestens Tausend viel zu verbissene Teenager kommen, die in Parks rumlungern, auf ihrer Gitarre rumklimpern und „Herz“ auf „Schmerz“ reimen.
Glücklicherweise verfügt Lourdes Hernández aber über eine Stimme, die die unzähligen (wenn überhaupt) mittelmäßigen Sänger und Sängerinnen vergessen macht. Ihre Stimme – eine Reminiszenz an Alternative-Rock-Sängerinnen aus den 90ern wie Tanya Donnelly oder Jewel in Verbindung mit dem für Jonanna Newsome typischen näselnden Gesang – sticht aus dem Gros der von Flamenco und faden Balladen dominierten spanischen Musikindustrie heraus.
Über die letzten vier Jahre hat sich ihr Projekt Russian Red vom Liebling der Indie-Szene mit scheinbarer Leichtigkeit zu einem Mainstream-Erfolg entwickelt. Dadurch, dass ihre Songs in vielen Werbespots und Filmen zu hören sind, ist sie in Spanien in aller Munde. Und ihr vor Kurzem veröffentlichtes zweites Album Fuerteventura wird definitiv dazu beitragen, dass ihr Bekanntheitsgrad sowohl in der Heimat als auch im Ausland weiter steigt.
Wir trafen Lourdes in Córdoba, nachdem sie gerade von ihrer ausverkauften Asien-Tour zurückgekommen war, und sprachen mit ihr über ihre Einflüsse, ihre Zukunft, und inwiefern sich ihr Leben seit ihrem ersten Auftritt im Jahr 2007 vor ganzen 10 Leuten verändert hat.
Künstlerinfos
Heimatstadt
Madrid, ES
Mitglieder
Lourdes Hernández, Pablo Serrano, Huma, Alberto Rodrigo, Charlie Bautista
Label
Octubre
Website
http://www.russianred.es/es-en/home
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