Housse de Racket
Der Name Housse de Racket ist ein etwas einfallsloses Wortspiel: Zum einen ist es die Hülle für einen Tennisschläger, zum anderen kann es auch Lärm (engl. racket) sein, der irgendwie von House-Beats beeinflusst wird. Aber lasst euch von dem etwas uninspirierten Namen nicht täuschen, denn die Jungs sind richtig gut. Das französische Duo stammt ursprünglich aus Chaville, einer Stadt zwischen Paris und Versailles, wo fast die gesamte Gegend von Wald bedeckt ist.
Ich habe die Band letzten Winter in Paris gesehen, und zwar an einer der kältesten Nächte des Jahres. Auf dem Weg zum Veranstaltungsort in Belville wollte ich mehrfach umkehren, und eigentlich hatte ich in dieser Nacht nicht wirklich Lust auf musikalische Unterhaltung. Als ich aber endlich im Club ankam und meine Füße langsam auftauten, ließ auch ich mich von der Begeisterung des Publikums anstecken.
Die Einflüsse von Housse de Racket sind nicht zu verleugnen: Stevie Wonders American Funk, die Beatles und Serge Gainsbourgs französische Chansons. Wem das alles zu kompliziert ist, der kann sie auch einfach zu den anderen French Touch-Acts zählen.
Ihr zweites Album Alesia steigerte den Bekanntheitsgrad der beiden Franzosen ungemein. Für die Scheibe schlossen sie sich mit Philippe Zdar – dem Produzenten von Phoenix – zusammen und unterschrieben auf dem Pariser Label Kitsuné, das schon Acts wie Fischerspooner, Cut Copy und die Noisey-Alumni Metronomy veröffentlicht hat. Die vielen Vergleiche mit Phoenix hinterlassen vielleicht einen falschen Eindruck von Housse de Racket, lassen das Duo allerdings ziemlich kalt: „Wer könnte uns besser davor bewahren, wie Phoenix zu klingen, als ihr eigener Produzent?“
Künstlerinfos
Heimatstadt
Versailles, FR
Mitglieder
Victor Le Masne, Pierre Leroux
Label
Kitsune
Website
http://www.houssederacket.com/
http://twitter.com/#!/HousseDeRacket
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