LV
Sebenza
Hyperdub / Cargo
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LVs neues Album ist eine supertighte Collage an all den Sounds, die den britischen Untergrund gerade so spannend machen. Ein bisschen Grime, ein wenig UK Funky, eine dicke Portion Kwaito und jede Menge Afro-Futurismus. Das Ding macht Spaß, auch wenn man 90% der Vocals von Spoek Mathambo, Ruffest und Okmalumkoolkat nicht versteht. Darum geht es bei der Platte auch nicht - es ist die Freude an dem Zusammenspiel von Produzenten und Vocalists und der einzigartigen Tonalität südafrikanischen Raps. Kein Album für den Club, sondern eher für den Weg dahin.
MATTHEW DEAR
Beams
Ghostly International/Alive
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Wenn du denkst, Matthew Dear ist jetzt zum Optimismus konvertiert, weil dich ein flüchtiges Reinhören in die Single „Her Fantasy“ zu vorschnellen Fehldeutungen verleitet hat, dann verstehst du bestimmt auch nicht die Absurdität, zu Joy Division zu tanzen. Und wirst wohl auch nicht glauben, dass Matthew Dear immer noch sehr, sehr traurig ist. Denn auch wenn er sich im Gegensatz zur triefenden Düsternis von Black City jetzt hinter treibenden Hooklines und leichterer Eingängigkeit versteckt, sollte man sich spätestens beim zweiten Stück „Earthforms“ auf eine gruselige Art und Weise an Ian Curtis erinnert fühlen. Und wir alle wissen, wie seine Geschichte ausging. Hoffen wir, dass es sich im aktuellen Fall nur um künstlerische Verwirklichung handelt oder Ex-Audion doch wieder Techno macht.
STINKING LIZAVETA
7th Direction
Exile On Mainstream
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Kosmischer Instro-Mayhem für alte Männer mit langen Bärten. Ebenso geeignet für junge Männer und Frauen. Hauptsache die Bärte sind wirklich lang, damit sie sich an dem Baumstumpf von Drum-Set vorbei, langsam um die astdicken Gitarren- und Bass-Hälse wickeln können, immer weiter wachsend, den Himmel entgegen wie die Zauberbohne. Bis man auf der Wolkendecke landet mit dem Schloss, in dem Eimer und Besen auf den Zauberlehrling warten. Oder war das unten? Und warum spricht keiner über Neil Armstrongs Tod im Schatten der Mars-Landung? Dieses Album gibt Antworten.
HILDEGARD KNEF
Remixed - 12 Versions By Hans Nieswandt
Bureau B/Indigo
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Ein großer Schritt für die Rmx-Gilde: Diese zwölf Versionen von Knef-Songs kommen ohne große Zusätze aus. Der DJ/Musiker Hans Nieswandt hatte sich einen rigiden Masterplan zurechtgelegt - sicherlich mit einer ebenso rigiden Theorie im Rücken, nicht weniger darf man schließlich von einem Buchautor und ehemaligen Spex-Redakteur aus Köln erwarten. So verpflichtete er sich dem teuren Wohlklang der Original-Tonspuren und bastelte nur daraus kleine, originäre Tracks, die an die goldene Tage von Clear, Phon und/oder Herbert erinnern. Leider singt sogar mein Hund besser als die Knef.
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Nach langen Jahren des Wartens ist ,Mos
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